Hier die neueste Filmanalyse meines bevorzugten Kritikers: Wolfgang M. Schmitt
Ein Kommentar dazu war: Die Leute würden sogar aus der Vorstellung fliehen, wenn man diesen Film im Flugzeug zeigte.
HH
Hier die neueste Filmanalyse meines bevorzugten Kritikers: Wolfgang M. Schmitt
Ein Kommentar dazu war: Die Leute würden sogar aus der Vorstellung fliehen, wenn man diesen Film im Flugzeug zeigte.
HH
In der Geschichte des menschlichen Erzählens – von den ersten Zeichnungen an Höhlenwänden bis heute – ist der «Spielfilm» das Größte (nicht das Wichtigste!), was es gibt.
Denkt mal drüber nach.
Tausende Menschen (Schauspieler, Produzenten, Regisseure, Drehbuchautoren, Kameraleute, Komponisten, Cutter, Spezialeffekt-Künstler, Sounddesigner, Stuntleute, das ganze Team, das Marketing – alle Künstler für sich) kommen zusammen, um eine einzige Geschichte zu erzählen: einen Film.
Dieser Film soll als geschlossenes, einheitliches Werk erscheinen, sodass niemand merkt, wie viele widersprüchliche Stimmen dahinterstecken – die Diskussionen, die Konflikte, die Pannen, die plötzlich gestrichenen Budgets, wetterbedingten Verzögerungen, die unfertigen und ständig überarbeiteten Drehbücher …
Geschichten erzählen – tatsächlich könnte man die Ursprünge des Films bis in die Vorzeit zurückführen, als unsere Vorfahren am Feuer saßen und einer von ihnen Schattenfiguren an die Wand warf, um Geschichten von wilden Tieren und Helden zu illustrieren.
Wenn wir heute in die Kinosessel sinken, um einen teuren, effektheischenden Blockbuster auf einer turmhohen IMAX-Leinwand zu bestaunen, sitzen wir gewissermaßen wieder am Feuer.
Schon früh bekam das junge Medium einen Spitznamen, der noch heute passt: die »siebente Kunst«, nach Architektur, Malerei, Musik, Skulptur, Tanz und Dichtung. Er geht auf den italienischen Gelehrten Ricciotto Canudo zurück, für den die Macht des Films darin bestand, dass er alle großen Kunstformen der Vergangenheit in sich vereinte.
Dass aus einem Medium, das auf einem Jahrmarkt seinen Ursprung hatte, eine solch grandiose Unterhaltung entstehen würde, war unwahrscheinlich genug. Dass es zu einer Kunstform wurde, erstaunt vielleicht noch viel mehr.
Das Schöne an Filmen ist, dass jeder Mensch sie auf eigene Weise liebt und sie sich individuell erschließt.
In gewisser Weise haben Widersprüche den Film zu dem gemacht, was er heute ist. Wie sonst könnte man seine unterschiedliche Wirkung erklären? Wenn ihr einen Film liebt, kann er euch das Gefühl geben, er sei nur für euch gemacht. Dass ein Freund vielleicht mit dem gleichen Film nichts verbinden kann, scheint dann unbegreiflich.
Hier möchte ich einen Ort anbieten, an dem ihr Eindrücke und persönliche „Urteile“ über einen geschauten Film teilen könnt.
Ich finde es immer spannend, wie unterschiedlich ein Film auf Menschen wirkt, und bin sehr interessiert daran, darüber zu hören.
Ich beginne wieder und hoffe auf viele unterschiedliche Blickwinkel.
»Wir versuchen nicht, die Kritiker zu unterhalten. Ich probiere mein Glück beim Publikum.«
Walt Disney
Zur Weihnachtszeit haben wir zu Hause einen Klassiker angeschaut:
Ist das Leben nicht schön? – 1946 entstanden, mit James Stewart in der Hauptrolle.
Der Film teilt sich grob in zwei Abschnitte.
Der erste erzählt die Geschichte von George mit seinen enttäuschten Lebensplänen – und wie er dadurch zur Hoffnung für viele Menschen seines kleinen Ortes wird.
Durch eine Unachtsamkeit seines Onkels zerbricht alles, George verzweifelt an dieser Situation. Dann, als er seinen Erzfeind um ein Darlehen bittet, fällt der verhängnisvolle Satz: Als Sicherheit kann er nur eine Lebensversicherungspolice anbieten, und Potter (der Böse im Film) spottet: »Sie sind tot mehr wert als lebendig.« Diese Beleidigung enthält eine der wichtigsten Lehren des Films: So wie ein einzelnes Menschenleben alles verändern kann, tut es auch dessen Abwesenheit.
Verzweifelt fährt George zu einer Brücke, um in den Tod zu springen.
Genau hier beginnt der zweite Abschnitt. Sofort wird der Stil düster, die Bilder sind aufgenommen wie in einem Film Noir. Tiefe Schatten, alles wirkt bedrohlich.
Dass ab hier – weihnachtskonform – ein rettender Engel auftritt, dient der Botschaft und wirkt stimmig.
Als er laut wünscht, er wäre nie geboren worden, geleitet Clarence (der Engel) George in eine Parallelwelt: eine Welt, in der er nie gelebt hat und in der Bedford Falls jetzt den Namen seines Feindes trägt – und ganz anders aussieht.
»Das Leben jedes Menschen berührt so viele andere Leben«, sagt Clarence – und das ist letztlich die Botschaft des Films.
George sieht nun, wie sich das Leben aller anderen verändert hat, weil er nie gelebt hat. Sein Bruder ist als Kind bereits gestorben, da George nicht zur Stelle war, um ihn bei einem Unfall zu retten. Seine Frau ist eine einsame und verbitterte alte Frau, und seine Mutter schwermütig. So geht es immer weiter, und George verzweifelt jetzt erst wirklich. War sein Problem bisher Geld und Ansehen, ist es nun die reine Existenz!
So macht der erste Teil des Films plötzlich Sinn, denn nur durch ihn begreift man, was seine Nichtexistenz bedeutet.
Capra (der Regisseur) sieht in George einen Mann, der das Leben der Menschen positiv verändert – und eben nicht den Jedermann, der wir alle sind oder sein könnten. In diesem Sinne warnt der Film vor fehlendem Zusammenhalt: Manche sind – zum Glück für ihr Umfeld – weniger selbstsüchtig als andere, so die Botschaft.
Mein Empfinden beim Schauen war, dass der erste Teil gern etwas kürzer und der zweite Abschnitt dafür länger hätte sein können. Aber im Nachgang hat sich gezeigt, dass es doch die lange Einführung braucht, um das normale Leben darzustellen – um später empfinden zu können, was fehlt.
Auch habe ich mir – bereits bevor ich den Film kannte – ab und zu versucht auszudenken, wie die Welt (für mich) aussehen würde, wenn es wichtige Menschen in meinem Umfeld nicht gegeben hätte: Meine Kinder und Enkel wären nie geboren worden, meine Entwicklung insgesamt als Person wäre wohl anders verlaufen. Ich wäre, kurz gesagt, eine völlig andere Person als heute.
Gut oder schlecht? Das ist eine Frage, wie man sein jetziges Dasein bewertet, oder?
Das wichtigste Zitat aus dem Film (für mich):
GEORGE, DENK IMMER DARAN: EIN MANN, DER FREUNDE HAT, IST NIE EIN VERSAGER.
Bis zum nächsten Film, vielleicht sogar von jemand anderem verfasst?
Horst

Ein Bild aus dem Film – der Moment in dem alles kippt und die Selbsttötung als einziger Ausweg erscheint.
Niemand möchte der Erste sein, der einen Artikel einstellt.
Das verstehe ich.
Also mache ich selbst den Anfang!
Hier, bei unseren Beiträgen, geht es nicht um Wissenschaft oder um Aussagen, die in jedem Detail belegbar sein müssen. Es geht um Alltägliches – um Spaß und die Freude am Teilhabenlassen.
In der Rubrik „Literatur“ (ein großer Name) soll es ganz allgemein um Themen gehen, die mit dem geschriebenen Wort zu tun haben.
Ein Roman vielleicht?
Ein Gedicht oder ein Liedtext?
Natürlich gehört auch das Sachbuch hier hinein.
Klassiker wie Moderne – es gibt hier keine Wertung!
Mich würde zum Beispiel interessieren, was ihr gerade lest:
Gefällt es euch – oder war es ein Fehlgriff? Und warum, in knappen Worten?
Bei mir ist es so: Ich lese immer mehrere Bücher parallel. Nicht, weil mir die Geduld fehlt, „dranzubleiben“, sondern weil ich abends gern etwas Leichteres lese als tagsüber, wenn ich mich besser konzentrieren kann.
Abgesehen davon, dass mich Bücher über Fotografie oder Philosophie ohnehin ständig begleiten, lese ich besonders gern Biografien. Zurzeit – das überrascht nicht – lese ich eine (leider vergriffene) Ausgabe der Van-Gogh-Biografie: ein monumentales Werk mit fast tausend faszinierenden Seiten. Dazu kommt eine Ausgabe der gesamten Briefe Vincents an seinen Bruder Theo. Auch hier: tausend Seiten und mehr Weltliteratur.
Beides zusammen ermöglicht es, dem Menschen Van Gogh nahe zu kommen, in seine Welt einzutauchen – und, falls überhaupt möglich, ihn zumindest ansatzweise zu begreifen.
Zu diesen Büchern: klare Empfehlung, sofern euch das interessiert.
Parallel dazu lese ich abends, um zur Ruhe zu kommen: „Was wir von der Welt wissen sollten“ von Jens Bött.
Das ist eine Zusammenstellung von Dingen, Lehrmeinungen und Theorien, die unser Verständnis der Welt erklären und prägen. Die Frage, wie etwas ist – und was unsere Sicht auf die Welt und auf das, was in ihr ist, bestimmt –, ist ebenso spannend wie erkenntnisreich.
Mit manchen Abschnitten tue ich mich schwer, z. B. ist Mathematik nicht mein Lieblingsgebiet. Aber es geht rasch weiter, die Themen werden vielfältig – und so ist „für jeden“ etwas dabei. Auch hier: eine Empfehlung von mir.
In einem weiteren Beitrag erzähle ich gerne weiter …
Bis dann.
HH
Liebe Alle.
In dem Ordner – beitraege – (ja, komische Schreibweise, aber es geht leider nicht anders) habe ich eine Seite programmiert, mit der ihr jederzeit, und alle, eigene Beiträge einstellen könnt, oder bereits vorhandene Beiträge kommentieren dürft.
Es gibt keinerlei Einschränkungen, was ihr machen wollt, ich werde nichts moderieren.
Hier eine bildliche Anleitung, was ihr dafür tun müsst. Es ist ganz einfach!
Klickt auf den Balken auf der Hauptseite ganz unten:
Klickt ganz unten auf den Balken: Beiträge schreiben. Das führt euch direkt auf die Seite, auf der ihr die Beiträge erstellen könnt. Bitte ignoriert ALLE anderen Punkte! Ihr habt zwar Zugriff auf alle Funktionen. Allerdings zerschießt ihr die Seite komplett, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Danke euch dafür!

Das sieht so aus. Bitte hier, wie es zu sehen ist, auf -Beitrag hinzufügen- klicken.

dann müsst ihr nur die Kategorie ankreuzen, in der der Beitrag zu finden sein soll. Das bleibt jedem frei überlassen -es macht aber Sinn das entsprechend dem Thema zu wählen.

Nun ist es offensichtlich – Wählt eine Überschrift, schreibt einen Text oder fügt ein Bild ein. Ein Bild könnt ihr einfach auf die Position ziehen und es loslassen. Um das Bild seht ihr weiße Punkte. Wenn ihr diese greift, könnt ihr die Größe des Bildes verändern.
Das funktioniert auch mit PDF Dateien, ganz genau so.
Habt ihr alles erledigt, nur noch oben rechts auf: Veröffentlichen klicken – den blauen Knopf. Das muss man zwei mal machen, als Sicherung, damit nicht versehentlich etwas veröffentlicht wird.

Wenn ihr das gemacht habt, ist es sofort für alle sichtbar!
Das ist alles. Viel Freude und ich bin gespannt auf eure Ideen, Gedanken, … was auch immer!
Sobald es für unsere Gruppe zugänglich ist nach der Veröffentlichung, kann jeder der möchte mit der Kommentar Funktion diesen Beitrag mit eigenen Gedanken bereichern.
Wie das geht, zeige ich in der nächsten Anleitung.
HH
Das ist denkbar einfach:

Bei dem Beitrag auf das Feld: Keine Kommentare klicken.
Später, wenn es welche gibt, steht hier die Anzahl der Kommentare.
Das führt euch zu dieser Maske:

In dem Feld schreiben was ihr denkt, dann „Abschicken“
Der Kommentar ist sofort sichtbar, für unsere Gruppe.

Das sieht dann so aus.
Oberhalb gibt es das Datum des Kommentares, daneben ein Feld: Bearbeiten.
Hier kann der Ersteller seinen Kommentar bearbeiten, oder auch löschen.
Mit Antworten, unterhalb, kann jeder eine Antwort zu dem Kommentar verfassen.

Wenn Kommentare vorhanden sind, wird dies so angezeigt.
Der Button führt nach wie vor zu der Maske um eigene Kommentare zum Beitrag zu schreiben.
Wer mag, es wäre ganz nett, kann jeweils sein Namenskürzel unter seinen Kommentar setzten – es ist aber kein Muss.
Sollte bei euch unter dem Kommentar Feld weitere Felder zu sehen sein, das wären zB Mail, Namen.. die könnt ihr einfach ignorieren. Das ist eben die Maske. Ich habe aber den Zwang die Mail und den Namen einzugeben raus genommen. Es soll alles freiwillig bleiben!
Bei Fragen bin ich jederzeit hier oder im WhatsApp erreichbar.
HH